Gurken ( Cucumis sativus )
Familie: Kürbisgewächse ( Cucurbitaceae )
Familie: Kürbisgewächse ( Cucurbitaceae )
Herkunft:
- - Gurken stammen aus tropisch warmen Gebieten Indiens und Afrikas und sind daher sehr wärmebedürftig.
- - die Römer verbreiteten die Freiland-Gurke in Europa. Sie erlangte schon damals wie heute besondere Beliebtheit in den slawischen Ländern und im Balkan.
- - erst die Engländer führten die Gewächshaus-Gurke in Europa als Kulturpflanze ein.
Wuchs:
- - einjährige, schnell wachsende Pflanze.
- - entwickelt sehr lange Triebe, mit denen sie gerne an allem emporrankt, was sich bietet.
Blüte:
- - sind getrenntgeschlechtlich und einhäusig, das bedeutet, dass die Pflanze sowohl männliche als auch weibliche Blüten an einer Pflanze trägt.
- - man bevorzugt spezielle Sorten mit nur weiblichen Blüten, da sich die aus einer Befruchtung hervorgegangenen Früchte im unteren Bereich verdicken.
Früchte:
- - man unterscheidet Schlangengurken, kurzfruchtige Typen und und Minigurken auf Grund der möglichen Wuchsformen der Früchte.
- - sind sehr kalorienarm und erfrischend, da sie zu 96% aus Wasser bestehen.
Standortansprüche:
- - lockere, krümelige Bodenstruktur, gut mit Humus versetzt.
- - der pH-Wert darf zwischen 5,6 und 7,5 liegen.
- - Gewächshausgurken mögen keine Zugluft und keinen Wind. Sie brauchen deswegen den windgeschütztesten Platz im Gewächshaus und mögen nicht direkt neben der Tür oder dem Lüfter platziert werden.
Pflege:
- - Gurken sind sehr kälteempfindlich. Sie mögen keine Temperaturen unter +14°C und über +40°C. Deswegen können sie im Kalthaus erst ab Mitte Mai kultiviert werden, während im temperierten- und im Warmhaus auch ein ganzjähriger Anbau möglich ist, vorrausgesetzt, man verfügt über Zusatzbeleuchtung.
- - Achtung: Gurken mögen keine frische Kalkung
Krankheiten und Schädlinge:
- - Gurken erkranken im Gewächshaus leicht an Grauschimmel und Falschem Mehltau. Dies liegt häufig an zu hoher Luftfeuchtigkeit, Staunässe oder am Übergießen der Blätter. Vorbeugend kann man die Pflanzen und den Boden regelmäßig mit Ackerschachtelhalmbrühe spritzen und allgemein die Widerstandskräfte der Pflanzen stärken.
- - auch der Befall mit Echtem Mehltau, einer Pilzkrankheit, kann bei Gurken häufiger beobachtet werden. Dagegen hilft der Anbau von widerstandsfähigen Sorten, die mittlerweile im Handel zu haben sind.
- -an tierischen Schädlingen trifft man bei der Gurke häufiger auf Blattläuse, Spinnmilben, Weiße Fliegen und Thripse.
- - Befall mit dem Mosaik-Virus. Die Blätter erkrankter Pflanzen sind mit zahlreichen, hellen Flecken gekennzeichnet. Überträger des Virus sind Blattläuse. Maßnahmen dagegen gibt es nicht. Wohl aber kann man vorbeugende Maßnahmen gegen Blattläuse ergreifen und die Pflanzen stärken, durch beste Lebensbedingungen und optimale Nährstoffversorgung

