Paprika ( Capsicum annuum )
Familie:Nachtschattengewächse ( Solanaceae )
Familie:Nachtschattengewächse ( Solanaceae )
Herkunft:
- - wurden von Columbus aus der neuen Welt nach Europa gebracht.
Wuchs:
- - einjährige Pflanze
- - je nach Sorte erreichen die Pflanzen eine Höhe von 0,5 bis 2m.
- - buschig verzweigte Pflanze.
Blüte:
- - die Blüten sind klein und weiß mit violetten Staubgefäßen
- - die Paprika gehört zu den Selbstbefruchtern. Dies bedeutet der Pollen der einen Blüte befruchtet die eigenen Narbe
- -die Pflanze benötigt ungefähr 5 bis 6 Wochen von der Blüte zur reifen Frucht.
Früchte:
- - je nach Sorte werden dickfleischige Früchte in spitzer, runder oder blockiger Form gebildet.
- - im unreifen Zustand sind die Früchte zunächst dunkelgrün und wechseln mit zunehmenden Reifezustand in rot, gelb, orange, cremeweiß oder violettschwarz.
- - je nach Capsaicingehalt, einem scharf schmeckendem Alkaloid, wird zwischen Gemüsepaprika und scharf schmeckender Gewürzpaprika, der Peperoni, unterschieden.
- - Paprika ist reich an Vitamin C und Provitamin A (Carotin).
Standortansprüche:
- - benötigt einen warmen, windgeschützten Standort.
- - liebt nährstoffreichen, lockeren Boden.
- - gehört zu den Starkzehrern
- - mag keine Staunässe und keine verdichteten Böden
- - der optimale pH-Wert liegt bei 6,0 bis 6,5.
Pflege:
- - im ungeheizten Gewächshaus können die Jungpflanzen ab Anfang/Mitte Mai ausgebracht werden. Sie sollten dann schon die ersten Blütenknospen zeigen.UNter warmen Bedingungen, d.h. bei einer konstanten Temperatur von 20-24°C, kann mit der Aussaat auch schon Mitte Februar bis Mitte März begonnen werden.
- - die Pflanzen nicht tiefer einpflanzen als sie im Anzuchtstopf standen. Sie erkranken leicht an Stengelfäule.
- - Paprika hat höhere Ansprüche an die Wasserversorgung, da die Pflanzen nur über wenig Wurzelmasse verfügen. Dies führt dazu, dass die Pflanzen häufig, dafür aber mengenmäßig nicht so viel gegossen werden müssen.
- - wenn man die Königsblüte entfernt, dann fördert dies das Ausbilden von Seitentrieben und damit auch eine vermehrte Fruchtbildung
- - die Pflanzen brauchen Temperaturen von über 15°C. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Blütenknospen abgestossen werden.
- - ab einer Höhe von ca. 45cm brauchen die Pflanzen stützen in Form von Pflanzstäben, Staudenhaltern oder dor das Aufleiten an Schnüren.
- - 14-tägiges düngen mit Füssigdünger-Lösung (max. 0,2%) ist wichtig. Paprika verträgt überhaupt keinen Mineraldünger.
- - ab Ende Juli bis zum Frost kann geerntet werden.
Krankheiten und Schädlinge:
- - im Gewächshaus findet häufig ein Befall mit der Weißen Fliege statt. Gegenmaßnahme wäre das Aufhängen von Gelben Leimtafeln, die die Fliegen anlocken.
- - auch Paprika sind empfindlich für das Mosaik-Virus, gegn das noch kein Kraut gewachsen ist. Überträger sind häufig Blattläuse. Deswegen sollte man auf gesunde, kräftige Pflanzen achten und Blattläuse frühzeitig bekämpfen.

